10. Spieltag - DCU 2. Bundesliga Nord

Der Herbstmeister zittert sich zum Sieg!

CKC Morenden Bayreuth (5265) : SV Lauscha (5200)

Im letzten Heimspiel gegen den großen Konkurrenten PSV Franken Neustadt hagelte es noch Rekorde auf der heimischen Kegelanlage. Doch diesmal blieben die Highlights aus, die Bahn zeigte wieder ihr wahres Gesicht und es begann eine Zitterpartie, ein Kampfspiel. Morenden zeigte wieder viel Herz und fightete sich zum Sieg. Eine schlechte Abräumbilanz und viele Fehler prägten diesmal das Spiel. Morenden rettete sich diesmal mit dem besseren Vollenspiel. Aber auch solche Spiele müssen erstmal gewonnen werden, die Verfolger warten nur auf ein Straucheln des Tabellenführers. Der direkte Verfolger PSV Franken Neustadt löste seine Aufgabe gegen den VFB Eintracht Fraureuth mit Bravour und bleibt weiterhin mit nur 2 Punkten Rückstand in Lauerstellung. Federn lassen musste dagegen der KV Bad Langensalza der nach langer Führung zum Schluss aber die Punkte beim heimstarken SV Geraberg liegen ließ. So beträgt der Abstand zu Bad Langensalza nun 4 Punkte.

Das Startpaar bildeten diesmal Stefan Landmann (916) und Stefan Kullmann (852), bei den Stefans lief es sehr unterschiedlich. Während Stefan Landmann wieder eine starke Leistung auf die Bahn zaubert, kam Stefan Kullmann diesmal nicht richtig in sein Spiel. Stefan Landmanns Leistung war dringend nötig, denn sein Gegner, der gute Frank Fichtmüller (915) gab keinen Zentimeter preis und lieferte einen Schlagabtausch auf Messers Spitze. So konnte sich der Bayreuther gerade mit einem Kegel durchsetzen. Stefan Kullmann blieb diesmal seine Klasse schuldig, er unterlag durch ein mäßiges Räumspiel gegen Danny Zitzmann (893) mit 41 Kegel. So hatte man es sich nicht vorgestellt gleich zu Beginn mit 40 Kegel im Hintertreffen, das ist zwar noch kein Beinbruch, aber unerwartet, die Anspannung stieg. Der zuletzt überragende Bahnrekordhalter Steffen Hönninger musste diesmal auch kleiner Brötchen backen, er kam nie so richtig ins Spiel und lief seinem Gegner immer hinterher. So kam es wie es kommen musste. Der sehr starke Gast aus der Glasbläserstadt, Felix Jenrich (942), erspielte sich die Tagesbestleistung und zeigte wie man auf der Bahn spielen muss. Er fertigte Steffen Hönninger mit 70 Kegel ab. Die Gesichter wurden immer länger im Bayreuther Lager. Doch René Ott (862) konnte trotz eines kleineren Ergebnisses gegen Christian Meusel (800) wichtige 62 Kegel gutschreiben, der Thüringer fand keine Mittel gegen die Bahn und musste diese deutliche Abfuhr hinnehmen. So hatte das Schlusspaar eine Hypothek von 48 Kegel zu stemmen, das sollte doch machbar sein für das dynamische Duo Michael Prill (911) und Julian Böhm (852). Michael „die Maschine“ Prill zeigte gleich von Anfang an wer Herr im Hause ist und lies nie Zweifel aufkommen wer das geschehen bestimmt. Seine wiederholt sehr gute Leistung brachte 77 Kegel gegen Stefan Matthäi (834) ein und seine Mannschaft in Führung. Die Absicherung übernahm Julian Böhm, auch wenn der etwas müde wirkende Wagnerstädter nicht seinen besten Tag erwischte so reichte es aber allemal um gegen Randy Neubauer (834) mit 36 Kegel zu siegen. So drehte das Schlusspaar wiedermal das Spiel und sorgte dafür das der Herbstmeister mit einem Sieg in die Weihnachtspause gehen kann.
Bis es dann im neuen Jahr mit dem schweren Spiel in Zöllnitz weitergeht.

Der CKC Morenden wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, lasst es euch gut gehen und genießt die Stunden mit euren Liebsten.

Stimmen zum Spiel:

Rüdiger Niebergall (Teamchef CKC Morenden)
Tja, beim letzten Spiel habe ich noch erzählt das man bei uns mit 5300 nicht mehr gewinnt, dass wen ihr heute gespielt hättet ihr aber gewonnen. Heute waren glaube ich schon einige beim Päckchen kegeln, das waren teilweise keine Ergebnisse und das stößt mich schon auf. Aber naja jetzt ist es rum und dann schauen wir im neuen Jahr weiter und ich weiß das sich da noch jemand mehr ärgert als ich mich. Euch auf jeden Fall ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.

Randy Neubauer (Spielführer SV Lauscha)
Ich danke erstmal dem Schiedsrichter für die unauffällige Leitung des Spieles. Wir konnten die Gunst der Stunde nicht nutzen, bei einigen hat die Bahn einfach nicht mehr hergegeben, sie ist schon etwas eigentümlich gefallen. Es ist auf dieser Anlage sehr viel, aber auch sehr wenig drin, sie ist schon sehr speziell. Ihr steht jetzt erst mal vorne dran, mal sehen wie es dann im neuen Jahr wird. Bei uns ist die Vorrunde ganz gut verlaufen, in der Rückrunde müssen wir mal gucken, vielleicht können wir den einen oder anderen noch ärgern. Auch wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und bleibt alle gesund.