4. Spieltag- DCU 2. Bundesliga Nord

Nachholspiel in den Sand gesetzt!

RW Zöllnitz (5523) : CKC Morenden Bayreuth (5393)

Im Nachholspiel vom 4. Spieltag und somit auch dem letzten Spiel der Vorrunde musste der CKC Morenden wiedermal nach Zöllnitz. Das kleine Dorf in Thüringen stellt eine sehr gute Kegelmannschaft und macht es jeden Gegner schwer dort zu gewinnen. Gerade in dieser Saison präsentiert sich der CKC Morenden als Wundertüte, man weiß nie was am Ende bei rauskommt. Licht und Schatten sind die ständigen Begleiter in dieser Saison. Diesmal war wieder Schatten angesagt, die Bayreuther konnten nicht an die sehr gute Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen und mussten ohne Punkte die Heimreise antreten. Die schwankenden Leistungen in dieser Saison liegen nicht nur an dem Rücktritt der Schäffler Brüder, sondern auch an dem mangelnden Trainingsfleiß der Spieler, hier meinen einfach zu viele alles geht von selbst, aber das geht auf Dauer nicht gut und die Quittung folgt Gewehr bei Fuß.

Im Startpaar sah es eigentlich noch ganz passabel aus, auch wenn Steffen Hönninger (887) Ultra viel liegen ließ und sich deshalb dem guten Ralph Thiele (940) mit 53 Kegel beugen musste. Denn sein Partner Stefan Landmann präsentierte sich glänzend aufgelegt. Stefan Landmann (956) erspielte sich ein starkes Ergebnis das auch zugleich die Tagesbestleistung bedeutete und seinen Farben erbeutete er gegen Heiko Brenn (914) 42 Kegel. Also nur ein Rückstand von 11 Kegel nach dem Startpaar. Im Mittelpaar plagte sich Stefan Kullmann (887) gegen Michael Plachy (886). Stefan Kullmann hat aktuell aber deutliche Schwächen im Räumen und lässt da zu viel Chancen aus, dies schlägt sich halt leider in seinem Ergebnis nieder. Mit eine besseren Räumleistung wären mehr wie nur ein magerer Kegel Guthaben herausgesprungen. Die Ladehemmung von Martin Schreglmann (866) hält auch weiter an, der eigentliche Spitzenkegler macht sich zurzeit das Leben verdammt schwer, er präsentiert sich teilweise wie ein Schatten von sich selbst und er befindet sich in einem tiefen Tal aus dem er schleunigst einen Weg herausfinden sollte. Er musste Jens Schönemann (902) 36 Kegel überlassen. So wurde der Rückstand auf 46 Kegel ausgebaut, eigentlich auch noch kein Beinbruch. Im Schlusspaar standen wieder die bewährten Spitzenkräfte Julian Böhm (892) und Michael Prill (905) doch leider hatte an diesem Tag ihre Offensivkraft Ladehemmung. Das Rückholprogramm schwenkte schnell in Schadensbegrenzung um, beide konnte an diesem Tag nicht ihr bestes Spiel auf die Bahn zaubern und mussten neidlos die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen. Julian Böhm unterlag Thomas Kerntopf (941) mit 49 Kegel und auch Michael Prill musste sich seinem Gegner Marc Preißler (940) mit 35 Kegel geschlagen geben. Die Gastgeber zeigten eine gute und kompakte Leistung und ein Ergebnis mit dem zu rechnen war, mit der Leistung aus der letzten Saison hätte Morenden Bayreuth wieder siegreich sein können, doch davon war man diesmal zu weit entfernt. Insgesamt war die Leistung einfach zu schwach um die guten Zöllnitzer zu bezwingen, die verdient die Punkte unter Dach und Fach brachten. Jetzt ist es aber auch genug, jetzt muss der Niederlagenstopp kommen, den aktuell hat man schon jetzt die Minuspunkte aus der letzten Saison erreicht und da sollten die Bayreuther auch bis zum Ende der Saison verweilen, zumindest wäre dies der Wunsch und Programm für die Rückrunde, die nächsten Samstag mit dem Heimspiel gegen Klüber und Schwan aus Bad Soden-Salmünster beginnt!

Stimmen zum Spiel:

Rüdiger Niebergall (Teamchef CKC Morenden)
Glückwunsch erstmal, aber wir haben uns natürlich etwas mehr vorgestellt denn, wenn man weiß was hier spielt, haben wir heute eigentlich nur eines falsch gemacht, wir haben schlecht gekegelt. Wir haben eigentlich nur ein richtig gutes Ergebnis, die anderen waren mindestens um 20-30 Holz zu wenig, dann hätte es wieder anders ausgesehen, aber mit so einem Ergebnis kann man hier einfach nicht gewinnen, wir waren heute einfach zu schlecht.

Ralph Thiele (Spielführer RW Zöllnitz)
Das hatten wir eigentlich noch gar nicht, dass wir so dicht hintereinander drei Mann mit guten Neunhundertern hatten. Trotzdem Glückwunsch für die hohe Zahl, die Neunhundert ist auf unseren Bahnen inzwischen schwer zu erkämpfen, es fällt manchmal etwas komisch, nicht immer gut, das haben wir heute öfter live erlebt. Ich denke schon das eine gute Zahl hier eine Herausforderung ist für alle die auf der Bahn sind, das fällt uns auch nicht leicht. Danke für das schöne Spiel, wir freuen uns logischerweise über die zwei Punkte.