8. Spieltag- DCU 2. Bundesliga Nord

Morenden Zuhause im Tiefschlaf?

CKC Morenden Bayreuth (5266) : KV Bad Langensalza (5339)

Eigentlich sollte Morenden Bayreuth gestärkt durch den letzten Auswärtssieg auf den schweren Bahnen in Fraureuth mit Euphorie in das Spiel gegen Bad Langensalza gehen. Man wollte ja auch gerne die Niederlage aus der letzten Saison geraderichten. Doch davon war nicht viel zu merken, alles wirkte träge und was nicht oft vorkommt auch die Anfeuerung der Spieler war schwach, Bad Langensalza trat auf als wären sie die Heimmannschaft, die Rosenstädter hatten eindeutig an diesem Tag die bessere Mentalität. Bei einigen Morendenspieler war auch die Körpersprache kaum vorhanden und der unbedingte Siegeswille wurde vermisst. Zwei Heimniederlagen in einer Saison, das gab es letztmalig in der Saison 2013/2014. Das muss wieder besser werden und der Teamspirit muss zurückkommen.

Stefan Kullmann (872) und Stefan Landmann (889) bildeten das Startpaar. Schon hier war zu erkennen das diesmal irgendetwas anders läuft. Stefan Kullmann musste sich dem guten Marcus Elstner (909) mit 37 Kegel ergeben. Stefan Landmann unterlag dem ebenfalls glänzend aufgelegten Fabian Backhaus (915) mit 27 Kegel. 64 Kegel Rückstand nach dem Startpaar ist erstmal noch kein Beinbruch. Das Mittelpaar hätte eigentlich das Spiel komplett drehen können, denn da war der Schwachpunkt der Gäste. Doch die Bayreuther konnten daraus kein Kapital schlagen und verschenkten hier evtl. den Sieg. So musste Steffen Hönninger (865) seinem Gegner Sven Röthig (869) sogar 4 Kegel überlassen. Martin Schreglmann (834) zuletzt mit starken Aufwärtstendenzen verfiel wieder in alte Strickmuster und hatte mehr mit sich als mit dem Gegner zu tun. So bremste er sich komplett aus und holte gegen Rinaldo Schaller (821) nur 13 Kegel heraus. Jetzt sollte mal wieder das Schlusspaar die Kohlen aus dem Feuer holen. Doch lange Zeit lief auch das Schlusspaar dem Gegner hinterher, Michael Prill (928) und Julian Böhm (878) bäumten sich zwar nochmal auf doch der Gegner lies nicht viel zu. So musste Michael Prill trotz einer guten Gesamtleistung seinem Gegner Heiko Zenker (939) 11 Kegel überlassen. Auch Julian Böhm musste sich geschlagen geben, er unterlag Rüdiger Markerdt (886) mit 8 Kegel. Kompliment an Bad Langensalza das seinen Vorjahressieg in Bayreuth wiederholen konnte, die sehr sympathischen Sportsfreunde aus der Rosenstadt legten einen Start-Ziel-Sieg hin und mutieren zum Morenden „Heimangstgegener“. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung, Morenden war an diesem Tag einfach zu schwach!

Stimmen zum Spiel:

Rüdiger Niebergall (Teamchef CKC Morenden)
Ich gratuliere euch zum Sieg, ihr fühlt euch anscheinend in Bayreuth wohl. Bei uns habe ich heute gedacht einige Spieler haben die Gebärdensprache gelernt und waren nur wild gestikulierend in der Bahn gestanden, das muss ich klar ansprechen, denn so kann man kein Spiel gewinnen. Das tut einem im Herzen weh wenn man so etwas sieht, so geht es einfach nicht. Nichts desto trotz, ihr habt euch den Sieg wirklich verdient.

Heiko Zenker (Spielführer KV Bad Langensalza)
Wir freuen uns natürlich riesig über den Sieg, wir haben nun schon zwei Spiele in Folge auswärts gewonnen. Ich hoffe wir behalten unsere Form so weiter, ich denke aber ihr habt das Spiel heute verloren, nicht wir haben es gewonnen. Wir haben euch wieder auf dem falschen Fuß erwischt, wir haben nicht weltbewegend gespielt sind aber zufrieden. Aber wenn ihr eure 5400 spielt hätten wir keine Chance gehabt, das das über 70 Holz werden, zeitweise sogar über 100 Kegel hätten wir uns nie gedacht. Wir waren eingestellt auf ein knappes Spiel, es war spannend von Anfang an, wir haben es aber gut nach Hause gebracht und freuen uns darüber.